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Infos aus dem Jugendbüro

Wie schütze ich mein Kind vor Drogen?

„Sie hätte ich nicht gebraucht – ich hätte eigentlich die anderen gebraucht, die heute nicht da sind!“ Mit diesen Worten begann Jochen Bergmann von der Kriminalpolizeiinspektion Bayreuth - K4 (Drogenprävention) den Elternabend des Arbeitskreises „Unsere Stadt gemeinsam gegen Drogen“ zum Thema „Wie schütze ich mein Kind vor Drogen?“ Eltern und alle, die in der Jugendarbeit tätig sind, sollten sich mit diesem Thema auseinander setzen, um die ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen wirksam schützen zu können.

Bergmann verwies in seinem Vortrag darauf, dass die Zahl der Drogentoten in Deutschland zwar rückläufig war, dies aber vor allem auf die besseren Erste-Hilfe-Maßnahmen zurückzuführen sei. Entwarnung könne deswegen auf keinem Fall gegeben werden. Das größte Problem bei Suchtverhalten stellen nach wie vor legale Suchtmittel dar. Für Konsumenten illegaler Rauschmittel sind stets zunächst Alkohol und Nikotin die Einstiegsdrogen.

Um Kinder und Jugendliche von Drogen fern zu halten müsse der Schwindel entzaubert werden, dass diese zum Glück führen, so Bergmann. Dies ist einerseits eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, weil hier festgelegt wird, was „bei uns normal“ ist. Andererseits verwies er aber auch auf die „drei goldenen Z“, mit denen Eltern und Familien zur Prävention beitragen können: Zuneigung, Zeit und Zärtlichkeit.

Nähere Infos zum Thema Drogenprävention erhalten Sie bei

  • Jochen Bergmann, KriPo Bayreuth - K4 (Drogenprävention), Tel. 0921 506-2053
  • Jugendbüro Pegnitz, Tel 09241 723-12
  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (www.bzga.de)
  • Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (www.dhs.de)

 

   

   

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